Mittlerweile liebt Bonita mit ihren 11 Jahren
einen gewohnten
Tagesrhythmus,
bewältigt aber bei Hundewanderungen jedes Hindernis und genießt
dabei tägliche Touren von 30 km. Im vorigen Jahr hatte sie eine schwere
Pyometra (allerdings offen), die sich durch langwierigen Einsatz von
homöopathischer Therapie heilen ließ, seitdem ist sie ruhiger geworden. Wir
leben am Rand der Kleinstadt Köthen in Sachsen-Anhalt und haben also
tägliche Spaziergänge über Felder und Wiesen mit Fasanen, Füchsen und
natürlich Rehen, die wohl schon Bekanntschaft mit Bonita geschlossen haben,
jedenfalls lassen sie sich kaum noch irritieren und ihr Jagdfieber hat auch
deutlich nachgelassen. Die Nase ist zwar ständig in Witterungsbereitschaft,
aber sie lässt sich abrufen, wenn ich rechtzeitig aufpasse, auch sonst
bleibt sie in Sichtweite. Außerdem gehört ein tägliches Bad mit ausgiebigem
Schwimmen in unserem kleinen Fluss Ziethe zum Spaziergang und häufig sind
wir an der Elbe, dort kann man hinter Gänsen und Enten her schwimmen,
fliegen geht ja leider nicht. Und dann gibt es noch im Garten jede Menge
Mäuselöcher oder man kann über eine 2 m hohe Mauer sich hangeln, um beim
Nachbarn auf Mäusejagd zu gehen. Hundefreunde interessieren leider nur